31.07.2011
Diskutiert wurden insbesondere drei Aspekte: Zum einen wird es dringend erforderlich sein, Speichertechnologien fortzuentwickeln, die in der Lage sein werden, überschüssige Energie bei Versorgungsspitzen infolge günstiger Witterungslagen abzuspeichern und so auch bei ungünstiger Witterungslage im Interesse einer "Grundlastversorgung" die Energieversorgung sicherzustellen. Hierbei wurde insbesondere die Umwandlung überschüssiger Energie beispielsweise in Wasserstoff oder in Methan diskutiert, wobei der Wirkungsgrad dieser Techniken bislang noch verbesserungswürdig ist. Zum anderen bedarf es eines Ausbaus der Energietrassen, um die, beispielsweise aus Windkraft gewonnene, Energie ohne allzu großen Energieverlust auch in entlegenere Regionen liefern zu können. Dabei darf die gerade auf Bundesebene beschlossene Energiewende nicht auf Länderebene von den Grünen wieder ausgehebelt werden. Einigkeit herrschte ferner darüber, dass man die Nutzbarmachung von Biomasse zur Energiegewinnung, anders als bislang geschehen, nicht weiter ausbauen solle, weil andernfalls eine bedenkliche Konkurrenz zwischen Lebensmittelanbau zur Energiegewinnung und zur Lebensmittelerzeugung entstehen könne sowie die Gefahr von Monokulturen, die starke Umweltschäden verursachen, drohe.
''Energie - aber sicher''
Grundsätzlich finde ich die Energiewende richtig. Ich hätte mir allerdings einen längeren Gestaltungsspielraum, mehr Marktwirtschaft und weniger Planwirtschaft bei der Umsetzung gewünscht. Die FDP sollte auch bei diesem Thema ihren Markenkern nicht fallen lassen.




