29.07.2010

v.l.n.r.: Martin Krause, Jan-Philip Krienke, Sylvia Canel, Finn-Ole Ritter u. Vanessa Manansala
Ihre Sylvia Canel
Sylvia Canel besucht junge Medienunternehmen in Hamburg
Vor diesem Hintergrund besonders interessant waren dabei zwei Betriebsbesichtigungen, die ich innerhalb der letzten Woche mit meinen Mitarbeitern in Hamburg unternommen habe: Mit den Unternehmen „Bigpoint“ und „Innogames“ öffneten zwei jungen Unternehmen ihre Türen, die sich auf dem noch sehr jungen Markt der sogenannten „Browsergames“, also Computerspielen, die einen Web-Browser als Benutzerschnittstelle verwenden, behaupten. Der Markt für derartige Spiele wächst weltweit rasant. Aus Hamburger Sicht freut es mich, dass sich diese Unternehmen offenbar wohl in Hamburg fühlen. An Bedeutung für den Medienstandort Hamburg ist die Gründung bzw. der Zuzug derartiger Unternehmen kaum zu überschätzen. Aus bildungspolitischer Sicht zu denken gibt mir aber auch der Hinweis, dass es derartige Unternehmungen zusehends schwer fällt, geeignete Mitarbeiter und Auszubildende zu finden.

v.l.n.r.: Martin Krause, Jan-Philip Krienke, Sylvia Canel, Finn-Ole Ritter u. Vanessa Manansala
Auch im Zusammenhang mit meiner Mitgliedschaft in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ waren diese Besuche anregend und hilfreich. Über die Offenheit und über die Bereitschaft und das Bemühen zur Transparenz in Bezug auf die technischen Abläufe sowie die Unternehmenspolitik habe ich mich bei meinen Gesprächspartnern sehr gefreut. Zur Klärung weiterführender Fragen, wie etwa dem Erfordernis und der genauen Ausgestaltung von Altersnachweisen im Internet, werde ich gern auf das Angebot zurück kommen, mir auch die Expertise dieser jungen Unternehmen einzuholen.
Ihre Sylvia Canel




