Sylvia Canel vertiefte Gespräche mit der Produktionsschule Bergedorf


Vorsitzender
Sprungbrett GmbH, Dir du Pin;
Sylvia Canel, MdB; Schulleiterin
Sabine Oertel Nur knapp zwei Wochen nach ihrer Präsentation erhielt die Produktionsschule Bergedorf am vergangenen Mittwoch erneut Besuch von der Bundestagsabgeordneten und Berichterstatterin der FDP-Bundestagsfraktion für Schulpolitik, Sylvia Canel.
Mit ihrem Besuch möchte die Bundestagsabgeordnete vor allem den förderungswürdigen Grundansatz der Produktionsschule hinweisen:
„Ich finde es außerordentlich positiv, dass hier Schülerinnen und Schüler, die aus unterschiedlichen Gründen in der Regelschule nicht mehr mitkommen, erleben und wieder erlernen können, dass sie in der Gemeinschaft gebraucht werden und von unserer Gesellschaft gewollt sind, dass ihre Anstrengungsbereitschaft einen Unterschied macht und dass sie in der Lage sind, ihr Leben (wieder) in die Hand zu nehmen. Da es sich bei dieser Erfahrung letzten Endes um die Erfahrung der eigenen Würde handelt, haben junge Menschen einen Anspruch darauf, dass die Gesellschaft Institutionen bereithält, die Ihnen diese Erfahrung auch in schwierigen Lebenssituationen ermöglicht. Ich halte das Modell einer Produktionsschule daher für eine wichtige Ergänzung der Regelschulen und werde mich für die weitere Verbreitung auf Bundes- und kommunaler Ebene stark machen.“
Während des Besuchs wurde bei vertiefenden Gesprächen mit dem Sprungbrett-Vorsitzenden, Dirk du Pin, der Schulleiterin, Sabine Oertel und dem FDP-Kommunalpolitiker Heiko Pohse insbesondere der Frage nachgegangen, inwieweit das Angebot der Produktionsschulen schon auf jüngere Schüler ausgeweitet werden kann. Auch bemerkten Frau Oertel und Herr du Pin, dass eine bessere Vernetzung der Produktionsschulen für einen fruchtbaren Erfahrungsaustausch untereinander wünschenswert sei. Der FDP-Kommunalpolitiker Heiko Pohse und die Bundestagsabgeordnete Sylvia Canel erklärten übereinstimmend, dass sie bei dieser Vernetzung behilflich sein und die Produktionsschulen in dieser Frage gemeinschaftlich unterstützen werden.




