Hamburg

Mit Volldampf durch den Wahlkreis

Fast im Minutentakt sprintet Sylvia Canel als FDP-Direktkandidatin zum Deutschen Bundestag im Wahlkampf 2013 von Veranstaltung zu Veranstaltung durch ihren Wahlkreis 21. 

Veranstaltung der Initiative "Wir sind Eppendorf" unter dem Portrait Wolfgang Borcherts am 28.8. in der Aula der Wolfgang-Borchert-Schule in Hamburg-Eppendorf 

 

Im Wahlkreis: Veranstaltung des FDP-Kreises Eppendorf-Winterhude mit Sylvia Canel und dem Spitzenkandidaten der Hamburger Landesliste Burkhardt Müller-Sönksen am 29.8. im Kulturhaus Eppendorf

 

Kandidatenrunde am Dienstag, 27.08. am Gymnasium Oberalster

Inklusion und Q8 in Alsterdorf - Wintertour mit Sylvia Canel

Bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatten die damaligen "Alsterdorfer Anstalten" in Hamburg ein sehr, sehr bitteres G'schmäckle: Diese von Pastor Heinrich Matthias Sengelmann 1863 gegründete Einrichtung für Menschen mit Behinderung am Alsterdorfer Markt war zu jener Zeit natürlich nicht mit unseren heutigen Maßstäben zu messen. Das jedoch, was der (mehr oder weniger) "Aufbewahranstalt" jener Zeit geschuldet war, sollte während der Terrorherrschaft des Nazi-Regimes pervertieren. "Euthanasie" zog  gemäß der herrschenden Ideologie in die „Anstalt“ ein, also jene industrielle Vernichtung von Menschen mit Behinderung, die uns heute noch einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Mehr als 600 Menschen wurden aus den Alsterdorfer Anstalten in die über ganz Deutschland verteilten Nazi-Vernichtungslager geschickt. Sogar noch in ein Konzentrationslager in der Nähe von Wien. Maßgeblich daran beteiligt war der damalige Leiter der Anstalten, Pastor Friedrich Lensch.  Dem wird heute noch nachgesagt, dass er unter dem Talar eine SA (!) Uniform getragen habe.

 Und auch nach dem Sturz des Nazi-Regimes durch die Alliierten wendete sich das Blatt in dieser Einrichtung nicht so schnell. Klagen gegen Zwangssterilisationen während der Nazi-Herrschaft trudelten bei den hanseatischen Gerichten ein. Zunächst wurde das seitens Anstaltsleitung und –Ärzten noch als „unsittliche Geschwätzigkeit“ abgetan und die Klagenden wurden zu „querulatorische Psychopathen“ stigmatisiert. Das war in den 60er Jahren. Als dann endlich in den 70er Jahren die Medien die Vorgänge dort in den Focus stellten, begann eine langsame Veränderung und Modernisierung, welche dann 1984 darin gipfelte, dass ein Mahnmal mit der Aufschrift „Den gewaltsam Getöteten“ auf dem Gelände aufgestellt wurde.

Heute mutet die inzwischen unter einem neuen Label firmierende „Evangelische Stiftung Alsterdorf“ schon fast als Vorreiterin  für ein modernes und wegweisendes Miteinander mit Menschen mit Behinderung an, wie der  Redakteur und Öffentlichkeitsarbeiter der Einrichtung, Arndt Streckwall anlässlich einer Begehung erläuterte. Dazu hatte die Hamburger FDP-Bundestagsabgeordnete Sylvia Canel unter dem Motto „Inklusion und Q8“ am 7. Februar eingeladen. Und das, was von dem einen oder anderen Durchschnittsbürger vielleicht noch im Fremdwörterlexikon nachgeschaut werden muss, ist schnell erklärt. Inkludiert (also mit eingeschlossen) werden sollen die heute in der Einrichtung lebenden Menschen in das Quartier Alsterdorf entlang von acht Punkten (daher „Q8“). In der Praxis sieht das dann so aus, dass auf dem einstigen abgeschotteten Gelände Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam leben, arbeiten und ihren Freizeitaktivitäten nachgehen. Die Infrastruktur, so die Leiterin dieses Projekts, Sabine Brahms, ist dafür bereits geschaffen. Doch die rührige ausgebildete Altenpflegerin hat größeres vor. Bereits jetzt ist sie mit vielen anderen Initiativen und Einrichtungen in der gesamten Stadt (und weit darüber hinaus) vernetzt. Innerhalb dieses Netzwerkes kann sich kontinuierlich zum Wohle von Menschen mit Behinderung und sicher auch vielen Menschen ohne Behinderung ausgetauscht werden. Mehr dazu ist nachzulesen im Internet unter:www.q-acht.net                                                                                                                                                                                                                                                  pek

 Hier hatte alles 1863 begonnen als "Alsterdorfer Anstalten". Arndt Streckwall (mit Mütze) berichtet über die teilweise gruselige Vergangenheit dieser Einrichtung. 

Die eingelassene Linie im Vordergrund markiert die Stelle, von der die Bewohner in die Vernichtungslager deportiert wurden

Flughafenbesichtigung mit Sylvia Canel am 28. Januar 2013

MOBILITÄT UND URBANE INFRASTRUKTUR IM 21. JAHRHUNDERT. Unter diesem Titel firmierte eine Besichtigung des Hamburger Flughafens am vergangenen Montag, 28. Januar mit der Hamburger FDP-Bundestagsabgeordneten Sylvia Canel. Ein Thema, das bei den zahlreichen Teilnehmern großes Interesse hervorrief, welches den Leiter der Unternehmenskommunikaton der Flughafengesellschaft, Matthias Quaritsch (unteres Foto, links), zu der Äußerung hinrieß, dass er selten eine so interessiert fragende Besuchergruppe in seinem Hause gehabt habe. Nach vielen Zahlen in seiner Präsentation, die die Bedeutung des Hamburger Flughafens als nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor aufzeigten, wurde auch das Auge bedient. An einem animierten Miniatur-Modell des Flughafens konnten die Besucher sehr nahe an der Realität das Kommen und Gehen auf dem Hamburger Flughafen verfolgen. Eine abschließende Busfahrt mit detaillierten Erläuterungen über das gesamte Rollfeld beendete diesen informativen Nachmittag.

 

HAM 28.1.2013

15.11.2012 - Besuch der Abgeordneten Sylvia Canel an der Führungsakademie der Bundeswehr

Am 14. November 2012 besuchte die Abgeordnete Silvia Canel, Mitglied des Deutschen Bundestages und Landesvorsitzende der FDP Hamburg, die Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw).

Den Gesamten Bericht über den Besuch und die passenden Bilder finden sie auf der web-Präsenz der Führungsakademie der Bundeswehr.